Aktuelle Angebote und Ausschreibungen
Frauen in der Zwangsarbeit
Führungen im Rahmen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen
Samstag 14. und Samstag 28. November, jeweils 13-15 Uhr
Zwangsarbeiterinnen waren neben Rassismus und Diskriminierung auch sexuellen Übergriffen ausgesetzt. Schwangere Frauen traf es besonders hart: Im schlimmsten Fall wurden sie zur Abtreibung gezwungen oder mussten ihr Baby abgeben. Anhand von Beispielen in den Ausstellungen „Alltag Zwangsarbeit 1938-1945“ und „Baracke 13“ widmet sich dieser Rundgang der Rolle von Frauen in der NS-Zwangsarbeit.
Treffpunkt: Baracke 2
Kostenfrei und ohne Anmeldung.
Zwangsarbeit und Arbeitsausbeutung im Nationalsozialismus und heute
Workshop
21. November | 10 - 18 Uhr
Zwangsarbeit und Arbeitsausbeutung treten im Lauf der Geschichte in verschiedenen Formen auf. Zur Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft mussten allein im Deutschen Reich etwa 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder unter menschenunwürdigen Bedingungen Zwangsarbeit leisten.
Auch heute kommen Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit in einigen Branchen Deutschlands in großem Umfang vor und dienen als Grundlage ihrer Geschäftsmodelle.
Der Workshop nimmt diese Thematiken und ihre Systematik in den Fokus und schärft den Blick für unfreie Arbeitsverhältnisse in ihren historischen und aktuellen Formen.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 15.11.2025 unter bildung_ns-zwangsarbeit(at)topographie.de
Ein Kooperationsprojekt von Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg gGmbH, DGB/VHS e.V. und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit.
Führung Sonderausstellung "Erinnern"
21. November | 17 Uhr
„Wie erinnern wir – wie erinnerst Du?“
Die Ausstellung gibt Einblick in die Geschichte eines ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlagers und seiner Entstehung als Erinnerungsort. Wir zeigen: Wie entsteht Erinnerung? Warum ist sie wichtig? Wie sieht unsere Arbeit heute aus? Vor welchen aktuellen Herausforderungen steht unsere Erinnerungskultur heute?
Menschen erinnern auf unterschiedliche Weise – als Einzelne, in Familien, in Gruppen oder auch als Städte. Wir zeigen verschiedene Formen des Gedenkens und Erinnerns.
Erinnerung verändert sich und lebt vom Mitmachen. Interaktive Stationen regen an, selbst zu erinnern und zu forschen. Auch eure Meinung ist gefragt. Gerade heute ist jedes Engagement wichtig: für eine lebendige demokratische Gesellschaft!